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Wie funktioniert Emissionshandel?

Sowohl der europäische als auch der nationale Emissionshandel bieten einen Anreiz für Unternehmen, in den Klimaschutz zu investieren. Diese Systeme folgen dem Prinzip des "Begrenzens und Handelns" (Cap and Trade). Dabei legt die Politik fest, wie viele Treibhausgase insgesamt ausgestoßen werden dürfen (Cap), ohne jedoch einzelne Teilnehmer spezifisch zu begrenzen.

Für jede Tonne CO2, die in die Luft abgegeben wird, müssen Unternehmen Zertifikate erwerben.

 

Im EU-Emissionshandelssystem werden einige dieser Zertifikate derzeit kostenlos zugeteilt. Der Preis für diese Zertifikate entsteht durch Handel auf dem Markt.

 

Je geringer die erlaubte Menge an Treibhausgasen ist, desto knapper und teurer werden die Zertifikate. Mit steigendem Preis erhöht sich der finanzielle Anreiz, Emissionen zu reduzieren und in Klimaschutzmaßnahmen zu investieren. Während der Einführungsphase von 2021 bis 2025 ist der Preis für Zertifikate im nationalen Emissionshandelssystem festgelegt.

Es gibt häufig Anfragen, ob der Betrieb von Wasserturbinen oder Photovoltaikanlagen zur Erlangung von Zertifikaten berechtigt. Es ist wichtig zu betonen, dass die Teilnahme am Compliance Cycle der Emissionshandelssysteme nicht freiwillig ist, sondern gesetzlich vorgeschrieben.

 

Daher können Bemühungen zur Emissionsminderung nicht durch die Ausgabe von Emissionsberechtigungen honoriert werden, auch wenn wir diese Bemühungen ausdrücklich unterstützen.

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